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„Sexuality Pay Gap“ – Schwule verdienen weniger als Heterosexuelle

Schwule und bisexuelle Männer verdienen deutlich weniger als heterosexuelle Männer. Ungefähr 2 Euro pro Stunde weniger brutto.

Das sind durchschnittlich 12 % weniger Stundenlohn. Dieser Unterschied beim Stundenlohn lässt sich nicht durch Qualifikation und auch nicht mit Berufserfahrung erklären. Das ist eine Benachteiligung von homo- und bisexuellen Männern und wurde auch schon in anderen Ländern ermittelt.

Man spricht vom sogenannten „Sexuality Pay Gap“, ähnlich dem „Gender Pay Gap“ (Lohnunterschied zwischen Männern und Frauen). Weitere Links:

Deutschlandfunk

DIW (Originale Veröffentlichung)

Spiegel online

RP-Online (Rheinische Post)


Pink Tax:  Frauen bezahlen mehr!

Gender Pricing“: Der Preis eines Produktes häng vom Geschlecht des Käufers ab. Das hat der Bürgermeister von New York, Bill de Blasio, veröffentlicht. Der Titel heißt: „Von der Wiege bis zur Geh-Hilfe – was es kostet, ein weiblicher Verbraucher zu sein.

Die geschlechtsspezifischen Preis-Strategie von Unternehmen nennt man auch „Pink Tax“. Produkte für Frauen sind teurer als die vergleichbare Männer-Version. Besonders bei Kosmetik-, Hygiene- und Pflegeartikeln.

Das ist auch in Deutschland so. Ob Rasierer oder Deo,  für Frauen ist es oft teurer als für Männer.  Ein Beispiel: Bei der Rossmann-Eigenmarke „Isana“ unterscheiden sich der blaue Einwegrasierer und die pinke Version fast nicht. Die Farbe für den Gleitstreifen am Rasierer ist unterschiedlich. Anzahl der Klingen, Form und Material sind gleich. Doch die pinke Version (für Frauen) kostet 33 % mehr. Weitere Links:

Verbraucherzentrale Hamburg

Bürgermeister von New York (Original-Veröffentlichung)

Spiegel online

Westdeutsche Zeitung