Call Me by Your Name

Call Me by Your Name
DER schwule (Sommer)-Film des Jahres 2018 in Deutschland!
Ein Coming-of-Age-Film, der die Überwältigung der ersten Liebe und das unbändige Begehren eines Jünglings vor traumhafter Kulisse inszeniert. Der Film ist schwules Kino, aber auch mehr – er erzählt von der ersten Liebe im Allgemeinen. Der Film spielt in den 1980er Jahren in Nord-Italien.

Oskarprämiert (2018: Bestes Drehbuch) erzählt „Call Me by Your Name“ von einer schwulen Sommerliebe im Italien der achtziger Jahre. Der 17-jährige Elio verbringt den Sommer in der mondänen Familien-Villa, liest Bücher, hört klassische Musik und flirtet Marzia, während sein Vater, ein Archäologieprofessor seine Zeit antiken Statuen widmet. Sommergast ist Oliver, ein blendend aussehender amerikanischer Student, der dem Professor assistiert. Der selbstbewusste Besucher wirbelt die Gefühle des pubertierenden Elio ganz schön durcheinander…

Hetero-Sex als Vorspiel?
Rauschende Blätter in der Nacht.
„Did I offend you?“ als Anmachspruch?
Aufgeregter Streit über den neuen Ministerpräsidenten Bettino Craxi.
Ein Pfirsich in einer „unschuldigen“ Nebenrolle …

Kritiken:
„Da weht der italienische Sommerwind direkt von der Leinwand.“ (Frankfurter Allgemeine)
„ … sowohl von der Kritik wie auch von der schwulen Community gefeiert. […] das erste große Begehren hier einmal als ein glückliches inszeniert wird – zumindest kurzzeitig.“ (Der Tagesspiegel)
„Der Film beschwört eine erste schwule Liebe so feinfühlig, dass die Szenen immer wieder wie eigene Erinnerungen wirken.“ (Süddeutsche Zeitung)
„Ich weiß nicht, wann mich eine Liebesgeschichte das letzte Mal so mitgerissen hat, vielleicht habe ich so etwas auch noch nie mit einem Film erlebt.“.“ (Hannah Pilarczyk auf Spiegel Online)
„Sehnsucht steht in der feuchten mediterranen Luft“, … „Hier wird experimentiert, und Sexualität ist so fließend wie das Wasser, das den nahegelegenen Fluss hinunterströmt.“ (Die Zeit)
„Dabei weist der hervorragend interpretierte Film in seiner Einlassung auf Sehnsucht und Vergänglichkeit weit über die Erzählung von erwachender Sexualität und homosexueller Romanze hinaus.“ (filmdienst.de)

Soundtrack:
     „Wie klingt die erste Liebe und der erste Liebeskummer? Vermutlich so wie der engelsgleiche Titelsong Mystery of Love“ von Sufjan Stevens. Er erinnert mich ab jetzt […] an die unwiederbringlichen, schwülen Sommer aus der Jugend, die wohl jeder von uns erlebt hat.“ (T-Online, Sommer, Sonne, Sommerhits)
Der Tragender-Song „Bandolero“ von  Paris Latino aus dem „besten Film des Jahres: Funk-Gitarren gepaart mit dem, was man 1983 offenbar für Tanzmusik hielt. Gute-Laune-Musik für den Durchhänger auf der Autobahn zwischen Nancy und Dijon. Und gerappt wird dann sogar auch noch“. (PR-Online, Unsere alternativen Sommerhits)

IT, FRA, USA, BRA 2017 | FSK 12 | Spielfilm: 132 min | Drama, Romanze |
dt. Synchronisation | Regie: Luca Guadagnino

Links:
die komplette Playlist
Filmkritik-Video  (englisch, ca. 15 min)

Trailer 1  (deutsch)
Trailer 2  (deutsch)

Interview-Ausschnitte mit den Haupdarstellern (englisch):
Kurz-Zusammenfassung  (ca. 10 min)
Teil 1  (ca 12 min)

Teil 2  (ca. 12 min)
Teil 3  (ca. 14 min)